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Botox®
Weg mit dem Winterspeck

DIRK HEISSMEYER


Ästhetische Medizin für mehr natürliche Schönheit

Hauptstraße 52, 31860 Emmerthal
mail@no_Spam.heissmeyer.info

Botox®

Wissenswertes über Botox® und das Bakterieneiweiß Botulinumtoxin A

Botox® (Botulinumtoxin A) lähmt als bakterielles Gift unsere Muskeln, ein Effekt, der sich bei der Faltenglättung mimischer Muskeln als nützlich erweist. Darum ist der Begriff Botox® in den letzten Jahren in Deutschland zu einem Synonym für die ästhetische Faltenbehandlung geworden. Hier wird Botox® in Falten an kleinen Gesichtsmuskeln gespritzt, um die Muskeln zu entspannen und so Falten nahezu verschwinden zu lassen. Die Nachfrage nach Botox® als Schönheitsmittel ist wegen der überzeugenden Effekte groß, doch immer wieder sorgt die Wirkung auch für Negativschlagzeilen durch falsche Anwendung. Wir möchten unsere Patienten umfassend aufklären und haben darum die wichtigsten Informationen rund um Botulinumtoxin- und Botulinum-Medikamente und Botoxbehandlungen zusammengefasst. Erfahren Sie, was sich hinter dem Handelsnamen Botox® verbirgt, für welche Art von Falten der Wirkstoff sich besonders eignet und wie eine Behandlung mit Botox® in unserer Praxis abläuft.

Warum Botulinum die Muskelkontraktion hemmt

Botulinum steht als Sammelbegriff für natürliche exogene Toxine, die als Nervengift speziell auf Nervenzellen einwirken. Werden die von Bakterien produzierten Ektotoxine in Muskeln gespritzt, zerstören sie bestimmte Proteinkomplexe und blockieren so die Freisetzung des Neurotransmitters, der für die Anspannung des Muskels verantwortlich ist, ohne andere Nervenfunktionen zu beeinträchtigen. Die Wirkung hält zwei bis sechs Monate an. In der Medizin sind diese Toxine seit den frühen 1980er-Jahren zugelassen, um fokale Dystonien (Bewegungsstörungen) und Spastiken zu behandeln. Auch bei Migräne und Spannungskopfschmerzen, die von der Kieferregion ausgehen, sowie bei Strabismus (Schielen) und Hyperdydrose (starker Schweißproduktion) wird Botulinumtoxin A mit Erfolg angewendet.

Wie Botulinumtoxin A als Botox® wirkt

Unter dem Handelsnamen Botox® sind Botulinumtoxin-Medikamente seit 2002 auch in Deutschland für kosmetische Anwendungen wie die nichtchirurgische Glättung von Gesichtsfalten offiziell zugelassen. Die Erfahrungen im kosmetischen Fachgebiet reichen aber länger zurück, denn bereits seit 1992 wird Botulinum A im sogenannten Off-Label-Use zur Faltenbehandlung erfolgreich eingesetzt. Off-Label-Use bedeutet eine zulassungsüberschreitende Anwendung, die in vielen medizinischen Gebieten nach einer speziellen Patientenaufklärung zum Einsatz kommt. Das von der Firma Allergan hergestellte Bakterienprotein Botox® wird zur Glättung von Gesichtsfalten verwendet, an deren Entstehung und Ausprägung Muskeln beteiligt sind. Diese werden als Mimikfalten oder mimische Falten bezeichnet.

Welche Falten mit Botox® behandelt werden können

Typisch für solche durch Kontraktion der Muskeln verursachten Falten sind:

  • Stirnfalten (Denkerstirn)
  • Glabellafalten (Zornesfalten im Bereich der Nasenwurzel)
  • Marionettenfalten (herabhängende Mundwinkel)
  • Krähenfüße (Augenwinkelfalten)

In diesen Bereichen prägen sich Gesichtsfalten in fortschreitendem Alter genau dort aus, wo die Haut durch Muskelbewegungen ständig Impulse erhält.

Quelle: Dr. med. Boris Sommer und Dr. med. Dorothee Bergfeld: Sanfte Schönheit, Faltentherapie mit Botox & Co. Trias Verlag 2005
Quelle: Dr. med. Boris Sommer und Dr. med. Dorothee Bergfeld: Sanfte Schönheit, Faltentherapie mit Botox & Co. Trias Verlag 2005

Andere Anwendungsbereiche für Botox® in unserer Praxis

  • Behandlung von Spannungs- und Kiefergelenksbeschwerden
  • Migräne und Spannungskopfschmerzen
  • Massetermuskulatur (zu stark ausgeprägte Kaumuskulatur)

Botox® kann helfen, Spannungsbeschwerden zu begegnen. So lässt sich beispielsweise bei Kiefergelenksbeschwerden mittels mehrmaliger Injektionen die Kaumuskulatur entspannen und wird so langfristig „umprogrammiert“.
Das Arzneimittel Botulinumtoxin ist unter verschiedenen Bezeichnungen auf dem Markt erhältlich. Wir behandeln unsere Patienten mit dem sicheren, seit Jahren bewährten und zur Faltentherapie zugelassenen Botulinumtoxin-Präparat Botox®.

Warum Sie bei einer Behandlung mit Botox® keine Vergiftung befürchten müssen

Namen wie Toxin oder Nervengift können Ängste auslösen, die aber bei einer Behandlung mit Botox® unbegründet sind. Eine Vergiftung ist aufgrund der niedrigen Dosierung des Wirkstoffs ausgeschlossen. Wie eingangs bereits erwähnt, wird Botox® seit mehr als zwei Jahrzehnten im therapeutischen Bereich eingesetzt und gilt als ein umfassend erforschter Wirkstoff. Die dort üblichen Dosierungen sind um einiges höher als bei Anwendungen zur Faltenbehandlung in der Ästhetischen Medizin. Weder nach dem therapeutischen Einsatz noch nach einer ästhetischen Behandlung sind Vergiftungserscheinungen bekannt geworden. Dies belegen zahlreiche klinische Studien und wissenschaftliche Veröffentlichungen.

Unterschied zum Botulismus

Die sehr seltene lebensbedrohliche Vergiftung Botulismus wird zwar ebenfalls durch Botulinumtoxin ausgelöst, hat jedoch eine andere Ursache. Es handelt sich hierbei um eine Lebensmittelvergiftung, bei der eine hohe Dosis des Giftstoffs oder das Botulinumbakterium selbst aufgenommen wird. Botulismus kann durch den Verzehr von konservierten Lebensmitteln entstehen, wenn sich darin Botulinumbakterien vermehren und große Mengen des Giftes produzieren. Der Wirkstoff Botox®, der in die Haut injiziert wird, kann diese bedrohliche Vergiftung nicht auslösen. Dennoch handelt es sich um eine hochwirksame Substanz, die Behandlung sollten darum ausschließlich erfahrene Ärzte oder Therapeuten mit besonderer Ausbildung im Hinblick auf spezielle Injektionstechniken und Injektionsorte vornehmen.

Wie eine Behandlung mit Botox® die Mimik beeinflusst

Viele Patienten fragen uns im ersten Beratungsgespräch, ob sie nach einer Botoxbehandlung mit einer unnatürlichen, starren Mimik oder bleibendem Taubheitsgefühl rechnen müssen. Tatsächlich scheinen Negativbeispiele von prominenten Persönlichkeiten solche Befürchtungen nahezulegen. Dabei sind bei der Behandlung durch einen geschulten Arzt oder Therapeuten unerwünschte Begleiterscheinungen wie „eingefroren“ und ausdruckslos erscheinende Gesichtszüge sehr unwahrscheinlich. Auch die Haut bleibt berührungsempfindlich, es entsteht kein Taubheitsgefühl. Entscheidend ist hier aber immer auch der natürliche Ansatz, eine zu hohe Dosierung von Botox® kann durchaus unecht wirken. Wir injizieren exakt ausreichend Wirkstoff, um Falten zu minimieren und eine natürliche Restmimik zu erhalten. Über diese wichtigen Details wie Dosierung und Wirkung der Behandlung werden wir mit Ihnen selbstverständlich ausführlich sprechen und Sie fachkundig beraten.

Alles, was Sie über den Behandlungsablauf, zu behandelnde Regionen, eventuelle Risiken und über die voraussichtlichen Kosten wissen müssen, erfahren Sie auf den jeweiligen Unterseiten. Sehr gerne beantworten wir auch persönlich alle spezifischen Fragen zur Behandlung mit Botox®, die über die allgemeinen Informationen im Internet hinausgehen – nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf!

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